Regenwurm: biovegane Magazine | Vegane Gesellschaft Österreich

Regenwurm: biovegane Magazine

22.08.2014

Auch rein pflanzliche Lebensmittel werden in der Regel unter der (Aus-) Nutzung von Tieren hergestellt: Im biologischen Landbau werden sie oft mit den Exkrementen von Tieren oder sogar mit Schlachtabfällen wie Blut und Knochen gedüngt, manchmal auch mithilfe von Arbeitstieren angebaut. Insbesondere in der konventionellen Landwirtschaft werden zudem häufig Wildtiere wie Insekten und auch Nager als Schädlinge vergiftet oder kommen bei Feldarbeiten ums Leben.

Lösung: bioveganer Landbau

Biovegan verbindet die Ideale des biologischen Landbaus mit den Grundsätzen des Veganismus. Wie in der biologischen Landwirtschaft wird auf synthetische Düngemittel, Pestizide und gentechnisch veränderte Organismen verzichtet, stattdessen auf enge Stoffkreisläufe Wert gelegt. Zusätzlich wird eine weitestmögliche Vermeidung tierlicher Produkte angestrebt: Es werden weder Tiere gehalten noch Produkte aus Tierhaltung oder -schlachtung (wie Mist, Gülle, Knochen-, Blut- und Hornmehl, Haarpellets etc.) verwendet. Weitere Handlungsmaximen sind dezentrale Strukturen, eine möglichst regionale Erzeugung und Vermarktung, Ressourcenschonung und die Förderung der Artenvielfalt.

Der biologisch-vegane Landbau stellt eine Wirtschaftsweise dar, die dazu beitragen will, bestehende Ausbeutungsverhältnisse zu beenden. Dies bezieht sich auf die ökologischen, sozio-ökonomischen und ethisch-moralischen Folgen der bestehenden Landwirtschaft, die einen wesentlichen Beitrag an der globalen Krise und dem Klimawandel hat.

Quelle: biovegan.org

Genauere Informationen zur bioveganen Landwirtschaft und zum bioveganen Gartenbau sind auf biovegan.org, der Website des Biologisch-Veganen Netzwerks (BVN), zu finden.

Regenwurm-Hefte
Regenwurm-Hefte

Zeitschrift Regenwurm

Der Verein BioVegaN hat von 1999 bis 2005 das Magazin „Regenwurm“ herausgegeben. Das Heft richtet sich an Bio- und Vegan-Interessierte und beschäftigt sich mit Themen rund um das bio-vegane Gärtnern und bio-vegane Landwirtschaft. In den Heften werden bio-vegane Praktiker_innen vorgestellt, relevante Forschungsergebnisse besprochen und Praxistipps gegeben. Es gibt Pflanzenporträts, Buchbesprechungen, und auch Themen rund um nachhaltiges Leben sind zu finden, wie etwa Gemeinschaft, Veganismus, Ethik, Permakultur und Selbstversorgung.

Einige der Ausgaben stehen als pdf auf der Seite biovegan.org zum Download bereit.

Andere Ausgaben liegen der VGÖ als Printversionen vor und können bei uns unter info@vegan.at bestellt werden. Wir versenden die Hefte gerne gratis; bei größeren Mengen freuen wir uns über eine kleine Spende.

Folgende Ausgaben können bei uns bestellt werden:

  • Nr. 7 „Ethik und der Eigenwert der Natur“ (119 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 8 „Permakultur. Kleine Paradiese schaffen“ (vergriffen)
  • Nr. 9 „Vegane Ernährung. Ein Weg durchs Jahrtausend“ (210 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 10 „Biologisch und vegan bauen“ (290 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 11 „Selbstbestimmung durch Selbstversorgung“ (190 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 13 „2. Bio-vegane Landbautage“ (340 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 14 „Tierschutz versus Artenschutz - ein ethisches Dilemma?“ (450 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 15 „Ökodörfer - eine Chance für Friedfertigkeit und Nachhaltigkeit“ (vergriffen)
  • Nr. 16 „Bio-veganes Wirtschaften - Theorie und Praxis“ (120 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 17 „Frieden schließen - mit allen Wesen“ (210 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 18 „Der notwendige Wandel“ (260 Ausgaben verfügbar)
  • Nr. 20 „Erdöl - wie lange noch?“ (125 Ausgaben verfügbar)