Vegan, Gewicht, in Form kommen | Vegane Gesellschaft Österreich

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apfelkiwi
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Vegan, Gewicht, in Form kommen
Hallo, mich interessiert folgende Frage: ALs ihr vegan geworden seid, habt ihr da bezüglich eurem Gewicht Veränderungen gemerkt und wenn ja, inwiefern? Nicht dass ich vorhätte das Vegansein als Diät zu nutzen, es interessiert mich einfach - und dieses Forum eignet sich wohl super um mal so in die Runde zu fragen :-P Und zweite Frage, aus aktuellem Anlass: Habt ihr irgendwelche besonderen 'Ernährungsmethoden' oder Essenspläne wenn ihr mal was für die Linie tun wollt? Oder generell irgendwelche Methoden, die nicht so 'Diät' schreien, da ich von harten Diäten persönlich nichts halte. Also, falls irgendwie jemand hier derartige Tipps, die weiterempfehlenswert sind, wie ein veganes & nicht allzu einschränkendes abnehmen bzw. Verlieren des ein oder anderen Pfündchens funktionieren könnte - ich wär megadankbar (Der Winterspeck muss langsam weg:P) Vielleicht auch was die Zeit der Mahlzeiten? gibt ja zb sowas wie Intervallfasten etc. Vielleicht hat da ja auch jemand Erfahrungen mit? Liebe Grüße!
efraimstochter
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Also bei der Frage wie viel

Also bei der Frage wie viel man zu- oder abnimmt spielt meines Wissens nach nur die Frage der Kalorienbilanz eine Rolle. Wenn man mehr zu sich nimmt, als man verbraucht, nimmt man zu - unabhängig davon was man isst. Viele Menschen glauben, dass man automatisch abnehmen würde, wenn man vegan lebt oder eine vegane Challenge macht, aber das ist natürlich nicht ganz so einfach. Meinen Erfahrungen nach kann man auch vegan unglaublich lecker kochen und wenn man dann große Portionen isst, spiegelt sich das auf der Waage wieder.

Abnehmen funktioniert genauso wie zunehmen, nur eben umgekehrt. Man muss mehr verbrauchen, als man zu sich nimmt. Diäten funktionieren grundsätzlich schon, meistens aber nicht auf Dauer. Deshalb würde ich dir direkt zu einer Ernährungsumstellung raten, die du langfristig beibehalten kannst und willst. Gesunde und ausgewogene Mahlzeiten sollten das Ziel sein und eben eine angemessene Portionsgröße. Damit es während der Umgewöhnung kommt, könntest du es mit Sattmachern wie Chiasamen, Leinsamen etc probieren.

apfelkiwi
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Danke für deine Rückmeldung!

Danke für deine Rückmeldung! ja das höre ich auch immer wieder - es kommt wahrscheinlcih dann auch darauf an, was man vegan konsumiert. Mich hat eben nur interessiert, ob der Körper vielleicht gerade bei/während der Umstellung mit Gewichtsverlust oder eben Gewichtszunahme reagiert. Bei einigen die ich kenne, war es auch so dass sie abgenommen haben - aber eher, weil sie viel bewusster begonnen haben zu essen - da man sich ja als Veganer bzw Veganerin doch viel mehr mit INhaltsstoffen etc beschäftigt und was man da eigentlich isst. Bist du denn selsbt vegan? 

Also ja, Diäten und ich - das verträgt sich gar nicht mehr. Früher habe ich eine Diät nach der nächsten probiert und im Endeffekt habe ich davon mehr Probleme als Nutzen bekommen. Aber ja, hauptsache man lernt daraus (im Idealfall bevor man sich den Stoffwechsel und Magen runiert hat!) Mein Problem sind wahrscheinlich die Portionsgrößen. Egal ob jetzt vegan oder nicht - ich esse aktuell 70% vegan würde ich jetzt einschätzen. Die Menge ist das Schwierige und da ist es eben genau so, wie du es geschrieben hast - gibts einen Überschuss in der Kaloriendefizit dann zeigt das auch die gute alte Waage. Ich esse einfach viel zu gerne - hach, ich hoffe das wird bis zum Sommer irgendwie ;-) Das Schweirige ist oft dieses Essen 'aus Appetit' oder aus Langeweile - auch eig total unnötig... falls du da auch irgendwelche Tipps hast, immer her damit :D :D 

efraimstochter
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Kalorienbilanz

Ich selbst lebe zu 99,9% vegan, aber nicht ganz 100%. Wir haben in der Familie jemanden, der gerettete Hühner hat und die legen natürlich hin und wieder Eier. Da esse ich gelegentlich schon mal eines und deshalb kann ich nicht sagen, dass ich komplett vegan lebe. Aber das kann ich so gut mit mir vereinbaren. 

Damit, dass es nicht nur darauf ankommt was man isst, sondern auch wie viel, hast du Recht. Wenn ich auf die Kalorienbilanz achte, esse ich halt mal Gurkenscheiben statt Chips oder nehme gelegentlich auch Gluco 3., um beim essen schneller ein Sättigungsgefühl erreichen zu können. Essen aus Langeweile sollte man sich aber generell abgewöhnen, das ist, denke ich, aber eher eine psychische Sache. 

apfelkiwi
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ah okay, naja 99,99% ist ja

ah okay, naja 99,99% ist ja doch auch schon was ;-) 

ja, Abgewöhnung ist da bestimmt ein super Stichwort. Das was du da nennst, also was du einnimmst kenne ich so nicht, was meinst du denn da? Gurenkenscheiben statt Chip sklingt natürlich supergesund. Eine Freundin von mir hat mir auch letztens den Tipp gegeben, dass wenn ich Lust auf Knabbern oder Naschen bekomme, stattdessen einfach mal einen Obstsalat machen. Ist antürlich nicht so kalorienarm wie Gurken und Tomaten, aber besser als Tafeln Schokolade und Chips. ;-) ansonsten muss ich mir einfach angewöhnen bewusster zu essen (wenn da dieser blöde Heißhunger nicht wäre abends) - das ist aber sicherliche eine Sache, die Disziplin und ein wenig Zeit erfordert. Aber ich bin ganz guter Dinge. ;-) 

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