Buchbesprechungen | Vegane Gesellschaft Österreich

Buchbesprechungen

13.06.2016

In ihrem Buch „Wieso? Weshalb? Vegan! – Warum Tiere Rechte haben und Schnitzel schlecht für das Klima sind“ beschäftigt sich Hilal Sezgin mit dem Thema Veganismus und bereitet es für Kinder und Jugendliche auf. Szegins mitreißender Schreibstil und ihre Liebe zur Sache machen dieses Buch zu einem wertvollen Werk für alle Altersklassen.

06.06.2016

In seinem Buch „Die Würde des Tieres ist unantastbar: Eine neue christliche Tierethik“ definiert Kurt Remele, wie ein zeitgemäßer und zugleich christlicher Umgang mit Tieren auszusehen hat. Er zeigt auf, wie Bibelstellen bisweilen falsch interpretiert wurden, um den Genuss von Fleisch und die Nutzung von Tieren zu rechtfertigen, und erläutert, warum nur eine vegetarisch-vegane Lebensweise im Sinne des christlichen Ideals ist.

09.10.2015

Um gegen illegalen Walfang im südlichen Ozean vorzugehen, schmeißt ein Dutzend dunkel gekleideter, vermummter Aktivist_innen vom Schiff „Robert Hunter“ am 9. Februar 2007 Rauchgranaten und Flaschen mit unerträglich stinkender Buttersäure über die Reling. Ziel ist das Deck der großen „Nisshin Maru“, auf der getötete Wale zerlegt und transportiert werden. Gleichzeitig wirft ein Helikopter Buttersäure auf das japanische Schiff. Nach kurzer Zeit steht die gesamte Nisshin Maru unter rotem Rauch.

16.06.2015

Der knapp 400-seitige Sammelband „Disziplinierte Tiere?“, herausgegeben vom Innsbrucker HAS-Team, enthält neben einer allgemeinen Einführung zu den Grundannahmen und -prinzipien der Human-Animal Studies 13 Artikel mit relevanten Themenbereichen und möglichen Fragenstellungen für 13 etablierte Disziplinen. Sie fragen danach, was die Berücksichtigung nichtmenschlicher Tiere für die jeweilige Disziplin bedeutet und welche Herausforderungen sich für ihre Forschungsfelder, Theorien und Methoden ergeben.

18.09.2014

Mensch-Tier-Beziehungen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit in lateinischen Texten

Das Werk

Auf vielfältige und eindrückliche Weise belegen literarische und wissenschaftliche Texte sowie bildliche Darstellungen aus der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit menschliche Zuneigung gegenüber Tieren. In größerem Umfang begegnet man dem literarischen Ausdruck einer verinnerlichten Mensch-Tier-Beziehung erstmals in der Dichtkunst des Hellenismus (3./2.

07.04.2014

Regan beginnt seine Untersuchungen damit, die These von Descartes zu hinterfragen, dass nicht-menschliche Tiere kein Bewußtsein hätten und daher nicht leidensfähig wären. Descartes, der neben anderen hauptverantwortlich für die Einstellung der heutigen Gesellschaft gegenüber nicht-menschlichen Tieren ist, argumentierte, dass Bewußtsein Sprache voraussetzt und, da nicht-menschliche Tiere keine Sprache hätten, sie nicht als bewußt anzusehen wären.

07.04.2014

Die Autorin setzt sich in diesem Buch als gelernte Psychologin mit den psychologischen Widersprüchen in der Mensch-Tier Beziehung auseinander. Dabei will sie Verdrängungs- und Bewältigungsmechanismen aufzeigen, die oft unbewusst ablaufen, aber nur mit deren Hilfe die industrialisierte Misshandlung nichtmenschlicher Tiere in unserer Gesellschaft aufrechterhalten werden kann.

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